„Machen Sie auch Fehler?“

Vor einiger Zeit hatte ich die Ehre, für die Vorarlberger Nachrichten ein Interview über meine Tätigkeit als Bloggerin und auch als Psychologin geben zu dürfen. Dieses haben manche von euch vielleicht gelesen oder ihr könnt es hier noch einmal nachlesen:  erfolgmitmamablog.

Die große Frage
Dabei gab es eine Frage, die mir öfter gestellt wird und die mich jedes Mal nachdenklich stimmt. Weist sie doch auf einen hohen Anspruch hin, den die soziale Umgebung hat, ich aber auch an mich selber. Wissend, dass dieser Anspruch unerfüllbar sowie auch unnötig ist. „Machen Sie in der Erziehung keine Fehler?“

Anspruch
Erzählt man von sich selber, man arbeitet in der Erziehungsberatung, als Elternberaterin oder schreibt einen Erziehungsblog, ist dies eine häufige Frage, die andere Eltern stellen. Dazu kommen Aussagen wie „Das macht dein Kind sicher nicht!“, oder „Ich schau mir das bei deinen Kindern an. Die sind sicher perfekt.“
Vordergründig muss hier definiert werden, was „Fehler“ in der Erziehung sind. Was bedeutet ein Perfektionsanspruch an Eltern und auch an Kinder. Aber meine Antwort darauf ist stets: „Auch meine Erziehung ist nicht perfekt, denn das gibt es gar nicht.“ Meine Reaktion auf kindliches Verhalten ist nicht immer beim ersten Mal schon optimal (wie ich auch in dem Text „Erziehung ist keine gerade verlaufende Straße“ beschrieben habe). Es gibt Tage, da habe ich das Gefühl, ich lasse kein Erziehungsfettnäpfchen aus. Doch ich versuche durch mein theoretisches Wissen, durch das Einfühlen in meine Kinder und durch den Austausch mit meinem Partner immer wieder zu lernen und mich als Mutter weiterzuentwickeln.

Vergleich
Hin und wieder arbeite ich in meiner Tätigkeit als Psychologin auch mit Paaren. Eine Klientin hat mich dabei einmal mit der Aussage konfrontiert: „Ihre Beziehung ist sicher perfekt.“ Häufig sind diese Aussagen mit eigener Scham besetzt, Hilfe als Paar oder auch als Eltern in Anspruch nehmen zu „müssen“. Meine Einstellung hierzu ist jedoch eine andere: Ich finde es zeigt von Größe, zu merken, wenn Unterstützung notwendig ist. Fühlen wir uns körperlich angeschlagen, kratzt der Hals oder zeigt das Fieberthermometer schon länger erhöhte Temperatur, dann gehen wir schließlich auch zum Arzt und fragen ihn um Rat.

Rat geben
In jeder Beratung, sei es nun Erziehungsberatung, Paarberatung oder auch eine Einzelberatung, geht es darum, mit den einzelnen Klienten gemeinsam zu erarbeiten, was für sie in ihrer Situation günstig ist. Welche Veränderungen oder alternativen Vorgehensweisen gut sind. Die Betonung liegt dabei auf „gemeinsam“. Denn diese Menschen sind die eigentlichen Experten für ihr Leben. Ich bin primär ein Gegenüber, das ihnen hilft, diese Fähigkeit wieder zu aktivieren. Ich habe den Abstand zur Situation, stecke nicht persönlich betroffen in der Krise. Dadurch kann ich ihnen vielleicht neue Sichtweisen vermitteln, die in ihrer eingeengten Wahrnehmung nicht mehr sichtbar sind. Wir erarbeiten gemeinsam Vorschläge, die sie dann im Alltag auf Tauglichkeit überprüfen müssen.

Antwort
Die Frage bzgl. meiner Paarbeziehung konnte ich ganz klar und ähnlich wie die Frage bzgl. meiner Kindererziehung beantworten: Beides ist auch bei mir nicht fehlerfrei, was sicher sowohl von meinem Mann als auch von meinen Kindern mit einem Kopfnicken bestätigt werden würde. Beides bedeutet für mich genauso stetiges Arbeiten und Auseinandersetzen, aber auch mit einer Idee, einem Vorgehen scheitern. Jedoch heißt es am Ende für mich, aus der Nicht-Perfektion zu lernen und mich und mein Handeln weiterzuentwickeln.

Das Schweigen der Kinder

Habt ihr eigentlich auch schon beobachtet, wie oft kleine Kinder von Erwachsenen angesprochen werden – bekannte und unbekannte? „Na, wie heißt du denn?“ „Wie alt bist du denn?“ „Mei, hast du eine nette Jacke an!“ „Och, du schaust aber müde aus!“ „Freust du dich auf den Kindergarten?“ Es gibt unzählige dieser Fragen und Aussagen, die unbestritten von den Erwachsenen nett gemeint sind.

Kindliche Reaktion
Spannend ist in solchen Situationen sowohl die Reaktion der Kinder als auch die Reaktion der Eltern zu beobachten.
Schauen wir uns zunächst die Kinder an, denn ihre Reaktion beeinflusst häufig die der Eltern. Grundsätzlich erwarten die Erwachsenen, die die Kinder angesprochen haben, eine Reaktion ihrerseits. Doch wir alle wissen, wie Kinder sind. Ihnen ist, je jünger sie auch noch sind, egal, was von ihnen erwartet wird. Vor allem, wenn es sich um für sie fremde Menschen handelt. Die häufigste zu beobachtende Reaktion ist Schweigen. Die Kinder sagen einfach nichts, auch wenn sie noch so gut sprechen können. Das wiederum führt zu Verwirrung bei den Fragestellern, die verwundert und manchmal auch pikiert die Eltern anschauen. Als ob diese dafür verantwortlich wären, dass ihre Kinder ihrem eigenen Willen folgen und nicht mit Fremden sprechen.

Erwachsenen-Reaktion
Gut, vielleicht können die Eltern etwas dafür, weil sie ihre Kinder dazu erziehen wollen, nicht gleich mit Fremden zu sprechen oder einfach auf ihr Gefühl zu hören und dem zu folgen. Diese Eltern bringt die Reaktion der Kinder nur wenig unter Druck. Sie lächeln und antworten vielleicht auf die Frage oder verlassen die Situation. Andere Eltern wiederum geraten unter Druck. Sie haben auf der einen Seite das Gefühl, beweisen zu müssen, dass ihr Kind schon sprechen kann und auch „höflich“ ist. Auf der anderen Seite nehmen sie die vermeintliche Schuld auf sich, entschuldigen sich mit irgendeiner Ausrede für das Kind „Es hat heute schlecht geschlafen“ und versuchen die in ihrer Welt peinliche Situation zu durchtauchen.

Erlaubtes Schweigen
Ich war einmal mit Freundinnen samt Kindern frühstücken. Da hat es ein Kind geschafft, den ganzen Vormittag lang kein Wort zu sagen, obwohl alle am Tisch es immer wieder angesprochen haben und auch bekannt war, dass das Kind sprechen kann. Die Mutter des Kindes schwang zwischen entschuldigen, dem Kind leise zureden, dass es doch endlich bitte ein Wort sagen soll, oder einfach Schulter zucken und weiterfrühstücken.

Es heißt doch so schön: Für meine Verwandtschaft kann ich nichts 😉 Ich glaube, wir dürfen uns auch als Eltern diesen Satz ab und zu heranziehen. Denn auch wenn alle Welt dazu tendiert, denn Eltern die Verantwortung für tatsächliches oder vermeintliches Fehlverhalten von Kindern zuzuschreiben, muss man sie doch hin und wieder von dieser Schuld befreien.
Noch viel mehr sollten wir aber dazu übergehen, den Kindern ihre eigene Persönlichkeit zu lassen und ihnen als Person zuzugestehen, dass sie von sich aus entschieden haben, mit dieser fremden oder auch bekannten Person jetzt nicht zu sprechen.

Der selbstbestimmte Platz in der Familie

… wieder einmal habe ich mich in einem Artikel in der Kirchenzeitung im Rahmen der Reihe „Begleiten, beleben, bestärken“ mit einem sehr spannenden Thema auseinandergesetzt.

Hier geht es zum ganzen Artikel.

Achtung! Kinder!

Kinder bzw. Eltern mit Kindern sind in unserer Gesellschaft in verschiedenen Situationen mit vielen Vorurteilen konfrontiert. Es gibt anscheinend Orte, bei denen davon ausgegangen wird, dass Kinder stören, dass sie sich nicht benehmen können. Es werden der Familie Blicke zugeworfen, sie werden argwöhnisch betrachtet und stehen unter dauernder Beobachtung.

Die Verfolgung
Kennt ihr das? Wenn ihr mit euren Kindern in ein Geschäft geht oder in ein Museum, dann ist es plötzlich so, als ob ihr die einzigen in den Räumlichkeiten seid. Denn sämtliche Angestellten konzentrieren sich nur noch auf euch.
Wir waren vor kurzem mit unseren beiden Kindern in einem Kunst-Museum. Wir wollten es einfach einmal ausprobieren, ohne Druck, lange bleiben zu müssen. Wir haben also an der Kassa bezahlt, jedoch da schon gemerkt, dass unsere Kinder kritisch beäugt werden. Natürlich ist uns aufgefallen, dass sich weit und breit kein anderes Kind in dem Museum aufgehalten hat, obwohl es ein Regentag war. Trotzdem waren wir den gesamten Besuch lang nie allein. Immer war eine Aufsichtsperson „zufällig“ gerade in unserer Nähe.

Der genervte Blick
Ein ähnliches Erlebnis hatten wir im Urlaub. Wir haben in einem Familienhotel eingecheckt, in dem man – wie der Name schon sagt – davon ausgehen kann, dass sich da auch Kinder befinden und somit vielleicht nicht jedes Essen in völliger Stille ablaufen wird. Eines Abends hat sich dann auch ein älteres Ehepaar für das Abendessen eingefunden. Die genervten Blicke, die sie sich beim Eintreffen in den Essensraum zugeworfen haben, sagten bereits alles. Sie saßen am Tisch neben uns und wir konnten sehen, wie sie reagierten, sobald ein Kind vielleicht etwas lauter wurde. Wir haben uns ehrlich gesagt darüber amüsiert. Vor allem war nicht nur auffallend, dass sie sich mit ihrer schlechten Laune selber den Abend verdorben haben, sondern dass es eigentlich weniger die Kinder waren, als die Erwachsenen, die sich in voller Lautstärke unterhalten haben. Als ein Großteil der Kinder nämlich den Essensraum Richtung Kinderbetreuung verlassen hat, wurde es im Raum nicht wirklich leiser.

Kommt mal runter!
Es fällt mir wirklich keine bessere Formulierung für die oben beschriebenen Erwachsenen ein als „Kommt mal von eurem hohen Ross herunter!“ und gebt den Kindern eine Chance, bevor ihr sie nur auf Grund ihres Kind-Seins in eine Schublade steckt.
So haben wir in unseren Urlaubshotel noch ein anderes Paar ohne Kinder beobachtet, das sich tatsächlich auf die Situation, dass sie sich in einem Familienhotel befinden, eingelassen haben und auf der einen Seite in ihrem Rhythmus die Essen genossen haben und sich auf der anderen Seite einfach auch auf Gespräche mit den Kindern und Eltern eingelassen haben.
Und im Museum mussten mein Mann und ich erleben, dass unsere Kinder von dem Dargebotenen viel faszinierter waren als wir selber und enttäuscht waren, als wir das Museum wieder verlassen haben. Hier waren wohl eher die Erwachsenen die „Kunstbanausen“.

Die Vereinbarkeit von Fußball und Puppenspielen

Kindererziehung ist ja auch ein Sozialisierungsprozess.

Grüppchenbildung
Hier gibt es Unterschiede in der Vorgehensweise von Eltern: Es gibt die Gruppe, die sagt, sie möchten ihr Kind „geschlechtsneutral“ erziehen. Im Sinne von nicht nur rosarote Kleidchen für die Mädchen, Puppen und Pferde zum Spielen oder auch nicht primär blau für die Buben sowie Fußball und einen Hammer. Demgegenüber gibt es die andere Gruppe, die die Meinung vertritt, dass Kinder je nach Geschlecht schon früh in eine Richtung gelenkt werden sollten. Hier gibt es für den Sohn nur Fußball als Sportart und nicht Puppen und Kuscheltiere zum Spielen oder gar ein Näh-Spiel. Dies wiederum soll Mädchen schneller beigebracht werden, während sie bei jeglicher sportlichen Tätigkeit am Rande stehen sollen.

Hindernis im Außen
Jetzt gehen wir davon aus, dass viele von euch, die mich hier auf meinem Blog begleiten, eine ähnliche Meinung vertreten und eher ersterer Gruppe angehören: Also versuchen, dem Kind alle Möglichkeiten offen zu lassen, um ihm eine eigene Entscheidung zu ermöglichen. Doch das ist aus verschiedenen Gründen gar nicht so einfach:
So ist ein eher neutraler Kleidungskauf tatsächlich eine Herausforderung. Denn sucht man für seine Tochter primär blaue oder grüne Kleidung und dazu noch eher Hosen, die auf dem Spielplatz doch praktischer sind, dann kann dies je nach Geschäft ergebnislos sein. Auf den T-Shirts für Jungen sind dafür meistens Monster und Trucks abgebildet, die oft auch den elterlichen Betrachtern Angst einflößen.
Oder Puppen sind zum Beispiel gar nicht dafür gedacht, dass auch Jungs damit spielen wollen. Sie sind nur auf Mädchen ausgerichtet, was bereits in der Werbung dafür erkennbar ist.

Hindernis im Innen
Diese Auflistung könnten wir noch länger fortsetzen. Das Hindernis, das jedoch noch schwerer zu überwinden ist, ist das Hindernis in den Erwachsenen selber. Kinder haben diese eigentlich gar nicht. Sie machen, worauf sie Lust haben. Als Eltern entsteht jedoch schnell das Gefühl, verteidigen zu müssen, wenn ein Kind nicht das tut, was die Allgemeinheit erwartet. Gräbt die Tochter lieber im Sand und macht alles schön matschig scheint das nur bis in ein gewisses Alter akzeptiert zu sein. Ein Junge, der eher sensibel ist, Lärm nicht mag und auch nicht wild brüllend spielen will, wird recht schnell ausgeschlossen und Eltern werden mit der Frage konfrontiert, ob alles in Ordnung sei.

Offenheit und Mischung
Als ich vor einiger Zeit einkaufen war, habe ich das gesehen, was ich mir vor allem inden jungen Kinderjahren wünsche: Zwei Kinder – ein Junge und ein Mädchen: Beide trugen ein Fußball-T-Shirt und hatten jeweils eine Puppe in unterschiedlicher Größe in der Hand.
So soll es doch sein: Dass Kinder das spielen und anziehen können, was ihnen gefällt und nicht, was das oft enge gesellschaftliche Denken vorgibt. Nur so ist es einem Kind möglich, seine eigene Persönlichkeit zu entwickeln, seine eigenen Interessen und Fähigkeiten zu erkennen und zu intensivieren.

Wie Kinder denken

Bereits in früheren Beiträgen wie zum Beispiel Faszination Kind habe ich euch Beispiele beschrieben, wie beeindruckend die Funktion von Kinderköpfen ist. Da ich fasziniert bleibe und immer wieder bin, möchte ich euch noch einmal ein paar Beispiele erzählen:

Das verschwundene Foto
Bei einer unser letzten Wanderungen haben wir ein tolles Motiv gefunden und ein – wie es heute so schön heißt – Selfie von uns vieren gemacht. Das hat uns so gut gefallen, dass mein Mann und ich sagten „Das schicken wir schnell unseren Eltern!“. Unser Sohn war von dem Bild ebenfalls begeistert. Doch er sah uns nach dieser Aussage enttäuscht an und fragte: „Aber haben wir dann auch noch eines für uns?“ Zuerst Verwirrung in den Köpfen von uns Erwachsenen, dann haben wir verstanden: Für unseren Sohn bedeutete die Aussage, dass nun zwar seine Großeltern ein Bild haben, wir dadurch unseres aber verlieren. Dass mit der heutigen Technik das Bild dennoch auf dem Handy bleibt, war für ihn in diesem Moment einfach nicht fassbar.

Schau mir auf den Mund, Kleines!
Eigentlich ermahnen wir als Eltern unsere Kinder stets, uns beim Sprechen in die Augen zu blicken, da dies ja „höflich“ sei. Nun habe ich durch meine Tochter gelernt, dass das bei kleinen Kindern gar nicht so sinnvoll ist. Wieso?
Am Abend vor dem Schlafengehen wünscht sie sich aktuell ein ganz spezielles Lied. Dies wird im Vorarlberger Dialekt gesungen und nicht jedes Wort ist für sie daher gleich verständlich. Jedes Mal, wenn ich es singe, schaut sie mir ganz gebannt auf die Lippen. Zunächst habe ich nicht wirklich verstanden warum, denn eigentlich sind wir es ja – wie gesagt – gewohnt, dass uns in die Augen geschaut wird.
Ein paar Abende später wurde es mir aber dann klar: Durch das Lippenlesen und das Gehörte hat sie begonnen, sich den Text des Liedes zu merken und singt ihn selbstständig nach. An der Überbetonung ihrer Mundbewegungen ist dabei zu beobachten, wie sie meine Bewegungen nachahmt.
Also: Lassen wir unsere Kinder uns auch auf den Mund starren 😉

Schlafende Franzosen?
Auch wir haben das WM-Finale gesehen und damit natürlich am Ende den Torjubel der französischen Spieler. In ihrem Überschwang glitten sie über den nassen Rasen und blieben am Ende liegen. Unsere Tochter sah das und fragte „Gehen die jetzt schlafen?“. Da ich inzwischen weiß, dass die Aussagen unserer Kinder irgendwie immer Sinn machen und ich das langsam auch gewohnt bin, wusste ich sofort was sie meinte. Da die Spieler sich hinlegten, war es für sie wie schlafen gehen.

Mitgehen und lernen
Ja, ihr kennt mein Plädoyer, aber all diese Beispiele zeigen es wieder: Nehmt eure Kinder ernst! Lacht nicht, wenn sie Fragen stellen, sondern lasst euch vielmehr faszinieren von dieser Welt in den Kinderköpfen! Es ist eine tolle Welt und eigentlich auch eine logische. Zudem bringen sie uns bei, uns hin und wieder deutlicher und klarer auszudrücken, sowie Doppeldeutigkeiten in unserer Welt zu erkennen.

Muss ich es meinen Kindern immer Recht machen?

Für den Online-Auftritt von ‚Familienberatung Österreich‘, einer Initiative des Bundeskanzleramtes, durfte ich kürzlich einen Beitrag verfassen, den ich euch natürlich – wie gewohnt – nicht vorenthalten möchte: zum Beitrag