Wenn das Christkind zweimal klingelt

Für die aktuelle Dezember-Ausgabe für das Österreich-Magazin der Zeitschrift „Eltern“ durfte ich einen Gastkommentar zum Thema „Weihnachten in Trennungsfamilien“  schreiben. Anbei für euch, die etwas längere Fassung des Kommentars 😉

Wie die „Herausforderung Weihnachten“ auf für getrennt lebende Paare mit gemeinsamen Kindern gelingen kann.

Der Gedanke ans Weihnachtsfest löst in den meisten Menschen wohlige Gefühle aus. Weihnachtliche Düfte steigen in die Nase, vor den Augen blinkt die Festbeleuchtung und in den Ohren tönen Lieder und Erzählungen der heiligen Familie.

Riesige Erwartungen – und ein schlechtes Gewissen
Für getrennt lebende Paare mit Kindern ist dieses Fest die größte aller Herausforderungen und emotional enorm aufwühlend. Auf der einen Seite steht die Freude auf das Fest und die ganz spezielle Stimmung, die einen über Wochen regelrecht fesselt. Auf der anderen Seite der gewaltige Druck, der uns von der Gesellschaft und vor allem der Werbeindustrie auferlegt wird, diesem ausgewiesenen Familienfest gerecht zu werden. Weihnachten, so heißt es, ist die friedlichste Zeit des Jahres – und so sollen alle schwelenden Konflikte zumindest für diese Zeit von den Kindern ferngehalten werden.

Organisation frühzeitig in Angriff nehmen
So stehen Eltern vor der Aufgabe, diese besonderen Tage so zu planen, dass sie für alle Beteiligten konfliktfrei und angenehm werden. Nach einer Trennung sind die Eltern gefordert, persönliche Befindlichkeiten hintanzustellen und miteinander das Beste für die Kinder heraus zu arbeiten und immer wieder neu zu besprechen.

Wichtig ist hier schon der Zeitpunkt der Planung. So wie uns in vielen Märkten oft schon Mitte Oktober die ersten Weihnachtsstände begrüßen, tun Eltern gut daran, bereits frühzeitig die Organisation der Feiertage in Angriff zu nehmen, denn vielfach gleicht diese auch bei aktiver Beziehung einer Mammutaufgabe – damit alle Verpflichtungen unter einen Hut gebracht werden können.

Zuerst über die eigenen Wünsche klar werden
Welchen Feiertag verbringen die Kinder nun wo? Und wie lange? Für Eltern, die nach einer Trennung in diesem Jahr zum ersten Mal vor der Planung des Weihnachtsfestes stehen, ist es neben dem frühzeitigen Start ratsam, zunächst getrennt voneinander die eigenen Wünsche zu sammeln und in Folge miteinander zu diskutieren. Die Wünsche der Kinder sollten in diesen Gesprächen tunlichst mitberücksichtigt werden.

Freilich können nicht immer alle diese Wünsche zufriedenstellend erfüllt werden. Eine mögliche Vorgehensweise wäre es dann, die Besuchstage für jedes Jahr abwechselnd festzulegen. Mit dieser Lösung können auch die alljährlichen Diskussionen verhindert werden. Dies ermöglicht es den Familien, sich wieder auf das Wesen des Weihnachtsfestes zu konzentrieren und sich dem Zauber hinzugeben.

Das „Phasenkind“

„Dein Kind steckt nur in einer Phase!“ Als Eltern begleitet uns dieser Satz ständig. Gut. Eigentlich begleitet er alle Menschen durch ihr Leben. Bei Kindern neigen wir dazu, für ihr Verhalten stets eine Erklärung zu suchen: dein Kind ist in einer Phase der Trennungsangst, in einer Phase der Wutanfälle, in einer Trotzphase, in einer Phase des Wachstumsschubes oder in einer Phase der Wetterfühligkeit…

Seid ihr auch Phasenkind-Eltern?
Also als Eltern von zwei Kindern haben wir den Eindruck, dass wir das ständig sind. Verhalten sich Kinder nicht so, wie die Umgebung sich das wünscht, dann stecken sie sofort in einer Phase. Wobei auffallend ist, dass erwünschtes Verhalten eigentlich nie auf eine Phase zurückzuführen ist…
Die Phasensuche beginnt schon recht früh im Leben eines Menschen. Es gibt zum Beispiel Säuglinge, die nach Rückmeldung ihrer Umgebung jahrelang und ständig Zähne bekommen. Denn dieses Ereignis wird bei ihnen gerne als Erklärung für eine Vielzahl an Dingen verwendet – wenn die Bäckchen einmal röter sind, wenn der Speichelfluss stärker ist, wenn sie kränklich sind, wenn sie nicht essen wollen, wenn sie häufig weinen usw… Dabei kann alles doch eigentlich ganz unterschiedliche Ursachen haben.

Vorurteil
Das Leben besteht ganz unbestritten aus Phase und ist ständig in Bewegung. Das schnelle Einordnen des Verhaltens eines Kindes kann manchmal hilfreich sein. Denn es tröstet die Eltern im Moment mit der Aussage, dass alles vorübergehen wird. Gleichzeitig aber bewirkt es, dass ein Kind in ein Muster gepresst wird und sowohl seine Individualität, als auch die aktuellen situativen Bedingungen übersehen werden.

Phasen-Eltern
Denken sich unsere Kinder eigentlich auch, dass sie „Phasen-Eltern“ haben? Schließlich verhalten wir uns in ihren Augen manchmal auch völlig unsinnig und schwierig, wenn wir ihnen zum Beispiel Dinge verbieten.  Wahrscheinlich schon, denn sie versuchen es am nächsten Tag ohnehin wieder! 😉

Dankeschön!

Das ist eigentlich das zentrale Wort, das meinen Beitrag heute begleiten soll.
Ich möchte allen Eltern endlich wieder einmal einen großen Dank aussprechen. Dafür, dass sie sich der Aufgabe der Kindererziehung widmen. Dafür, dass sie sich Gedanken machen, wie sie ihrem Kind eine gute Kindheit ermöglichen können.

Es ist mir ein großes Bedürfnis, das heute zu tun. Denn im Alltag gewinne ich immer wieder den Eindruck, dass Eltern nur auf ihre Fehler oder Versäumnisse hingewiesen werden. Nie gibt es ein Lob dafür, dass so viel Zeit und Energie in die Kindererziehung investiert wird. Dass eigene Bedürfnisse hinten angestellt werden, wenn sie denen des Kindes im Wege sind. Eltern werden nur dann in die Kindergärten und Schulen zitiert, wenn etwas Negatives passiert ist, wenn das Kind sich irgendwie nicht korrekt verhalten hat. Doch eigentlich nie, um einfach einmal als Eltern gelobt zu werden, einfach dafür, dass sie für ihre Kinder da sind.

Dabei wäre das so wichtig! Schließlich gibt es zahlreiche Bücher und Workshops zu den Themen, wie ein Unternehmen mit seinen Mitarbeitern umgehen soll. Dass Lob wichtig ist. Wieso gilt das nicht für Eltern? Sie üben nicht nur einen anstrengenden, sondern einen der wichtigsten Berufe aus.

Also: Euch allen ein großes Dankeschön, dass ihr euch so um eure Kinder kümmert. Und euch unter anderem auch für sie die Zeit nehmt, meinen Blog zu lesen und so mit mir und anderen Eltern eure Gedanken darüber austauscht, was wir für unsere Kinder Gutes tun können.
Und vielleicht tragen wir alle diesen heutigen Gedanken mit in unsere Umgebung und sprechen dort anderen Eltern einen Dank und ein Lob  aus, einfach dafür, dass sie tolle Eltern sind!

DANKE!

Der? Die? Das? Wer? Wie? Was?

Mit dem Umgang von Kinder-Fragen zu nicht immer einfachen Themen, wie zum Beispiel auch dem Tod, durfte ich mich in meinem aktuellen Beitrag in der Kirchenzeitung beschäftigen.

Hier geht es zum ganzen Artikel.

An Erwartungen kann man ersticken

Vor einiger Zeit war ich auf einer Tagung zum Thema „Paarberatung“.
Gut: Das ist nun nicht unsere Hauptthema auf diesem Blog – auch wenn es eigentlich beim Thema Erziehung nicht unerheblich ist. Denn spielt nicht auch die Beziehung zwischen den Eltern eine Rolle darin, wie Erziehung gelingen kann?
Ich will mich heute aber nicht in diese Richtung gedanklich verlieren. Das nehmen wir vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt wieder auf. Ich wollte dieses Mal auf eine andere, für mich sehr spannende Parallele eingehen.

Ich wünschte…
Ein Punkt, der bei dieser Tagung erwähnt wurde, der immer wieder zu großen Problemen in der Paarbeziehung führt, sind Erwartungen, die man an seinen Partner stellt. Sie werden vielleicht aus vergangenen Erfahrungen genährt, aus Büchern, aus Filmen oder aus Erzählungen von Freunden. Diese Erwartungen haben jedoch oft gar nichts mit der Realität zu tun und schon gar nicht mit dem Partner selber. Sie sind häufig überzogen und ihr Nicht-Erfüllen führt zu Enttäuschungen.
Dieses Phänomen können wir auch auf die Eltern-Kind-Beziehung übertragen.

Würdest du doch…
Als Eltern haben wir Erwartungen an unser Kind, wie es zu sein und sich zu verhalten hat, wie gut es in der Schule sein muss und welche Interessen es haben muss. Werden diese Erwartungen vom Kind nicht erfüllt, sind Eltern enttäuscht und lassen das ihr Kind oft auch spüren. Nun kann diese Enttäuschung in zwei Richtungen übertragen werden.
Entweder hadern sie mit ihren eigenen Fähigkeiten als Eltern, oder sie projizieren ihre Enttäuschung auf das Kind.
Im ersten Fall fragen sie sich, wieso sie es nicht geschafft haben, dass das Kind ihre Erwartungen erfüllt, die sie sich doch während der ganzen Schwangerschaft oder vielleicht sogar schon davor ausgemalt haben. Schließlich erzählen doch alle, dass ihre Kinder dies und jenes schon können. Oder dass ein Kind von klein an offen auf andere Kinder und deren Eltern zugeht und sich nicht schüchtern hinter dem Bein der eigenen Mutter versteckt. Oder dass ihre Tochter freudig am Morgen in die Spielgruppe rennt und nicht zögernd in der Türe stehen bleibt.
Für die Qualität der Eltern-Kind-Beziehung sind die Auswirkungen noch gravierender, wenn sie dem Kind selber die „Schuld“ daran geben, die Erwartungen nicht zu erfüllen. Das Kind hat versagt, sodass die Eltern nun mit der „Schmach“ und „Enttäuschung“ leben müssen.

Es ist gut so…
In einer Paarberatung besteht eine Aufgabe darin, sich von den vergangenen Erwartungen an seinen Partner zu distanzieren. Das jedoch nicht auf Grund von Resignation. Ein richtiges Kennenlernen eines anderen Menschen ist nur möglich, wenn ich ihm zunächst voller Neugier auf seine eigene Persönlichkeit begegne, ohne dass diese eben von Erwartungen überdeckt wird. Genau das gleiche gilt für ein Kind. Seiner Persönlichkeit, seinen Eigenschaften den Raum zur Entfaltung zu geben, ohne dass wir diese gleich durch Erwartungen ersticken. Das ist zentrale Aufgabe des Elternseins. Schließlich begegnet es uns Eltern doch auch mit unvoreingenommener Liebe und Neugierde.

„Machen Sie auch Fehler?“

Vor einiger Zeit hatte ich die Ehre, für die Vorarlberger Nachrichten ein Interview über meine Tätigkeit als Bloggerin und auch als Psychologin geben zu dürfen. Dieses haben manche von euch vielleicht gelesen oder ihr könnt es hier noch einmal nachlesen:  erfolgmitmamablog.

Die große Frage
Dabei gab es eine Frage, die mir öfter gestellt wird und die mich jedes Mal nachdenklich stimmt. Weist sie doch auf einen hohen Anspruch hin, den die soziale Umgebung hat, ich aber auch an mich selber. Wissend, dass dieser Anspruch unerfüllbar sowie auch unnötig ist. „Machen Sie in der Erziehung keine Fehler?“

Anspruch
Erzählt man von sich selber, man arbeitet in der Erziehungsberatung, als Elternberaterin oder schreibt einen Erziehungsblog, ist dies eine häufige Frage, die andere Eltern stellen. Dazu kommen Aussagen wie „Das macht dein Kind sicher nicht!“, oder „Ich schau mir das bei deinen Kindern an. Die sind sicher perfekt.“
Vordergründig muss hier definiert werden, was „Fehler“ in der Erziehung sind. Was bedeutet ein Perfektionsanspruch an Eltern und auch an Kinder. Aber meine Antwort darauf ist stets: „Auch meine Erziehung ist nicht perfekt, denn das gibt es gar nicht.“ Meine Reaktion auf kindliches Verhalten ist nicht immer beim ersten Mal schon optimal (wie ich auch in dem Text „Erziehung ist keine gerade verlaufende Straße“ beschrieben habe). Es gibt Tage, da habe ich das Gefühl, ich lasse kein Erziehungsfettnäpfchen aus. Doch ich versuche durch mein theoretisches Wissen, durch das Einfühlen in meine Kinder und durch den Austausch mit meinem Partner immer wieder zu lernen und mich als Mutter weiterzuentwickeln.

Vergleich
Hin und wieder arbeite ich in meiner Tätigkeit als Psychologin auch mit Paaren. Eine Klientin hat mich dabei einmal mit der Aussage konfrontiert: „Ihre Beziehung ist sicher perfekt.“ Häufig sind diese Aussagen mit eigener Scham besetzt, Hilfe als Paar oder auch als Eltern in Anspruch nehmen zu „müssen“. Meine Einstellung hierzu ist jedoch eine andere: Ich finde es zeigt von Größe, zu merken, wenn Unterstützung notwendig ist. Fühlen wir uns körperlich angeschlagen, kratzt der Hals oder zeigt das Fieberthermometer schon länger erhöhte Temperatur, dann gehen wir schließlich auch zum Arzt und fragen ihn um Rat.

Rat geben
In jeder Beratung, sei es nun Erziehungsberatung, Paarberatung oder auch eine Einzelberatung, geht es darum, mit den einzelnen Klienten gemeinsam zu erarbeiten, was für sie in ihrer Situation günstig ist. Welche Veränderungen oder alternativen Vorgehensweisen gut sind. Die Betonung liegt dabei auf „gemeinsam“. Denn diese Menschen sind die eigentlichen Experten für ihr Leben. Ich bin primär ein Gegenüber, das ihnen hilft, diese Fähigkeit wieder zu aktivieren. Ich habe den Abstand zur Situation, stecke nicht persönlich betroffen in der Krise. Dadurch kann ich ihnen vielleicht neue Sichtweisen vermitteln, die in ihrer eingeengten Wahrnehmung nicht mehr sichtbar sind. Wir erarbeiten gemeinsam Vorschläge, die sie dann im Alltag auf Tauglichkeit überprüfen müssen.

Antwort
Die Frage bzgl. meiner Paarbeziehung konnte ich ganz klar und ähnlich wie die Frage bzgl. meiner Kindererziehung beantworten: Beides ist auch bei mir nicht fehlerfrei, was sicher sowohl von meinem Mann als auch von meinen Kindern mit einem Kopfnicken bestätigt werden würde. Beides bedeutet für mich genauso stetiges Arbeiten und Auseinandersetzen, aber auch mit einer Idee, einem Vorgehen scheitern. Jedoch heißt es am Ende für mich, aus der Nicht-Perfektion zu lernen und mich und mein Handeln weiterzuentwickeln.

Das Schweigen der Kinder

Habt ihr eigentlich auch schon beobachtet, wie oft kleine Kinder von Erwachsenen angesprochen werden – bekannte und unbekannte? „Na, wie heißt du denn?“ „Wie alt bist du denn?“ „Mei, hast du eine nette Jacke an!“ „Och, du schaust aber müde aus!“ „Freust du dich auf den Kindergarten?“ Es gibt unzählige dieser Fragen und Aussagen, die unbestritten von den Erwachsenen nett gemeint sind.

Kindliche Reaktion
Spannend ist in solchen Situationen sowohl die Reaktion der Kinder als auch die Reaktion der Eltern zu beobachten.
Schauen wir uns zunächst die Kinder an, denn ihre Reaktion beeinflusst häufig die der Eltern. Grundsätzlich erwarten die Erwachsenen, die die Kinder angesprochen haben, eine Reaktion ihrerseits. Doch wir alle wissen, wie Kinder sind. Ihnen ist, je jünger sie auch noch sind, egal, was von ihnen erwartet wird. Vor allem, wenn es sich um für sie fremde Menschen handelt. Die häufigste zu beobachtende Reaktion ist Schweigen. Die Kinder sagen einfach nichts, auch wenn sie noch so gut sprechen können. Das wiederum führt zu Verwirrung bei den Fragestellern, die verwundert und manchmal auch pikiert die Eltern anschauen. Als ob diese dafür verantwortlich wären, dass ihre Kinder ihrem eigenen Willen folgen und nicht mit Fremden sprechen.

Erwachsenen-Reaktion
Gut, vielleicht können die Eltern etwas dafür, weil sie ihre Kinder dazu erziehen wollen, nicht gleich mit Fremden zu sprechen oder einfach auf ihr Gefühl zu hören und dem zu folgen. Diese Eltern bringt die Reaktion der Kinder nur wenig unter Druck. Sie lächeln und antworten vielleicht auf die Frage oder verlassen die Situation. Andere Eltern wiederum geraten unter Druck. Sie haben auf der einen Seite das Gefühl, beweisen zu müssen, dass ihr Kind schon sprechen kann und auch „höflich“ ist. Auf der anderen Seite nehmen sie die vermeintliche Schuld auf sich, entschuldigen sich mit irgendeiner Ausrede für das Kind „Es hat heute schlecht geschlafen“ und versuchen die in ihrer Welt peinliche Situation zu durchtauchen.

Erlaubtes Schweigen
Ich war einmal mit Freundinnen samt Kindern frühstücken. Da hat es ein Kind geschafft, den ganzen Vormittag lang kein Wort zu sagen, obwohl alle am Tisch es immer wieder angesprochen haben und auch bekannt war, dass das Kind sprechen kann. Die Mutter des Kindes schwang zwischen entschuldigen, dem Kind leise zureden, dass es doch endlich bitte ein Wort sagen soll, oder einfach Schulter zucken und weiterfrühstücken.

Es heißt doch so schön: Für meine Verwandtschaft kann ich nichts 😉 Ich glaube, wir dürfen uns auch als Eltern diesen Satz ab und zu heranziehen. Denn auch wenn alle Welt dazu tendiert, denn Eltern die Verantwortung für tatsächliches oder vermeintliches Fehlverhalten von Kindern zuzuschreiben, muss man sie doch hin und wieder von dieser Schuld befreien.
Noch viel mehr sollten wir aber dazu übergehen, den Kindern ihre eigene Persönlichkeit zu lassen und ihnen als Person zuzugestehen, dass sie von sich aus entschieden haben, mit dieser fremden oder auch bekannten Person jetzt nicht zu sprechen.