Erziehung ist keine gerade verlaufende Straße

Wann wird man als Eltern eigentlich darauf vorbereitet, dass Erziehung nicht immer gerade verläuft? Dass es eine ständige Auseinandersetzung mit allen Beteiligten braucht? Dass Handlungen oder auch Grenzen, die bis zu einem gewissen Zeitpunkt super funktioniert haben, plötzlich durchdacht und umgestaltet werden müssen?

Erziehung ist nicht das Gehen eines linearen Weges. Es ist ein ständiges Nach-Vorne-Schauen, Abzweigungen nehmen, aber auch ein „durch den Rückblick Lernen.“

Grenzsetzung
In unserer Familie wurden wir in den vergangenen Wochen und Monaten sehr eindrücklich mit dieser Herausforderung konfrontiert.
Die Frage, mit der mein Mann und ich uns in den letzten Wochen und Monaten intensiv auseinandersetzen mussten, war die Frage nach der Flexibilität dieser Grenzen bzw. der Frage, wann braucht es eine Grenz-Veränderung. Bedingt war dies durch das Auflehnen unseres Sohnes gegen die eine oder andere Grenze, die wir bis dahin gesetzt haben. Für uns recht überraschend, kam es von einem Tag auf den anderen zu häufigen Diskussionen mit ihm.
In einer ersten Reaktion darauf haben wir die Grenzen stetig enger gesetzt und auch versucht, diese durch das Androhen und Setzen von Konsequenzen durchzusetzen. Jeden Abend haben mein Mann und ich dann den Tag reflektiert und mussten feststellen, dass unsere Vorgehensweise völlig fruchtlos ist. Vielmehr war sogar das Gegenteil der Fall: Für unseren Sohn schien seine Welt zunehmend enger zu werden und dagegen lehnte er sich immer heftiger auf.

Umdenken
Wir stellten also fest, dass der eingeschlagene Weg uns nicht weiterführt.
Daher haben wir uns noch einmal hingesetzt und unseren Sohn, der uns im direkten Kontakt nicht sagen konnte, was er braucht, symbolisch in die Mitte gesetzt. Wir haben ihn von allen Seiten betrachtet und eine Entscheidung getroffen: Wir machten die Grenzen weicher. Dabei haben wir nicht unsere grundsätzlichen Werthaltungen verändert, doch wir mussten eines feststellen: Offensichtlich hat unser Sohn einen Entwicklungsschub gemacht, der uns im ersten Moment entgangen ist. Er hat für sich selber erkannt, dass er sich sowohl körperlich, als auch im Kopf verändert hat und möchte, dass ihm mehr Dinge erlaubt und vor allem zugetraut werden. So haben wir das dann auch gemacht.
Wir haben ihm mehr Eigenständigkeit und auch Eigenverantwortung gegeben. Wir ließen ihn Dinge ausprobieren, ohne ihn sofort zu limitieren. Gefühlt, sind wir einen Schritt zurückgetreten und haben ihn ein wenig losgelassen.

Am Ball bleiben
Wir mussten mit ein wenig Versuch und Irrtum herausfinden, was für unser Kind in dieser Lebensphase wichtig ist. Als Eltern waren wir froh, dass wir als Team funktioniert haben, denn es war keine einfache Zeit.
Genau das ist der Kern der Erziehung: Nicht gleich war uns der richtige Weg deutlich vor Augen.  Doch indem wir mit unserem Sohn trotz aller Konflikte in Kontakt geblieben sind und als Eltern unser Handeln stets reflektiert haben, haben wir für alle einen wichtigen Entwicklungsschritt gemacht. Wir haben die bis dahin geltenden Grenzen und Erziehungseinstellung angepasst.

Diese Zeit hat uns als Familie gestärkt. Möglich war das jedoch nur auf Grund unseres Vertrauens in die Sicherheit und Stabilität unserer Beziehung zu unserem Sohn, aber auch zwischen uns als Eltern.

Wenn aus zwei drei werden…

Der Gedankenaustausch mit euch ist der Grundbaustein meines Blogs. Immer wieder wenden wir uns auch Tabuthemen zu. So auch dieses Mal.

Das Paar tritt zurück
Die Geburt eines Kindes wird von werdenden Eltern oft sehnsüchtig erwartet. In den Wochen und Monaten davor malen sie sich aus, wie ihr neues Leben wohl sein wird. Dabei widmen sie sich zwar zwischendurch auch dem Gedanken, was sich im Alltag alles ändern wird, doch dieser wird recht rasch zur Seite geschoben. Das ist grundsätzlich auch gut so, denn schließlich soll die Freude überwiegen. Wenn das Kind dann jedoch auf der Welt ist, kommt man als Eltern nicht mehr umhin, sich auch mit den Veränderungen auseinanderzusetzen.

Eine große Veränderung findet dabei auf der Paarebene statt. Mit der Geburt eines Kindes wird aus einem Zweier-Gespann ein Dreier-Gespann und die gesamte Dynamik verändert sich. Das Paar steht nicht mehr im Vordergrund. Am Anfang ist es meist das Gegenteil: Dieses kleine Wesen braucht viel Aufmerksamkeit, Zuwendung und Zeit, sodass die zeitlichen Ressourcen für das Paarleben sich deutlich reduzieren.

Lückenhafte Vorbereitung
In den Geburtsvorbereitungskursen wird viel Aufmerksamkeit der Geburt und den damit verbundenen Vorgängen gewidmet. Auch die Pflege des Kindes danach wird besprochen. Doch junge Paare bekommen nur selten den Raum, sich gedanklich auch auf die Veränderungen vorzubereiten, die ihre Zweisamkeit betrifft.

Dabei handelt es sich eigentlich um einfach Mathematik: Die Zeit bleibt gleich. Der Tag hat weiterhin 24 Stunden. Doch anstatt, dass diese nur auf zwei Personen verteilt werden, werden sie auf drei Personen verteilt. Somit hat jedes Familienmitglied prozentuell nun weniger Zeit.

Gut, das klingt nun sehr trocken und unemotional. Doch ist es eigentlich genau das, was viele Paare  -vor allem mit Kleinkindern – an ihre Grenzen bringt. Wir haben noch nicht einmal die körperlichen Veränderungen der Frau durch die Schwangerschaft, den Schlafentzug und auch die Einschränkungen in Freizeit und Unabhängigkeit erwähnt.

Darüber reden bringt Erleichterung
Ihr wisst, dass ich Anhängerin von Offenheit bin. Wie bei manch anderen Themen, die wir schon besprochen haben, ändert zwar das Reden an sich nicht die Tatsache selber, aber es bringt doch Erleichterung, wenn wir uns diesbezüglich mit anderen austauschen können. Es steht dabei nicht primär das Jammern im Vordergrund. Eigentlich geht es um Prävention. Junge Eltern sollten neben dem ganzen Glück von Anfang an auch die Veränderungen im Blick haben, die auf sie als Paar zukommen. Sie sollen den Raum und die Worte dafür bekommen, vor allem miteinander darüber zu reden. So kann vielleicht die eine oder andere Beziehung gerettet werden, die an falschen Erwartungen und an der Sprachlosigkeit zu scheitern droht.

Lasst uns ehrlich sein!

Habt ihr manchmal auch das Gefühl, die einzigen Eltern zu sein, die mit dem einen bestimmten Problem konfrontiert sind? Sodass niemand anderer nachvollziehen kann, wie es euch geht?

Schwäche unerwünscht!
Es ist ja bekannt, dass wir Menschen nicht gerne über Probleme oder gar über unser Scheitern sprechen. So geht es uns auch als Eltern: Wir wollen nicht zugeben, dass wir bei einem gewissen Punkt am Ende unserer Weisheit sind – dass unser Kind halt nicht immer genau das tut, was wir möchten, sondern sich doch tatsächlich erlaubt, eine eigenständige Persönlichkeit, mit einem eigenen Willen, zu werden.

Natürliche Grenzen
Natürlich gibt es Zeiten, da funktioniert die Eltern-Kind-Interaktion nicht reibungslos. Da kommt es – gefühlt, egal weswegen – zu einer Eskalation. Bei Eltern entsteht dann der Eindruck, der/die einzige auf der Welt zu sein, der/die eine solche Phase – denn im Nachhinein zeigt sich, dass es nur eine Phase war – durchtauchen muss.

Zum Beispiel, wenn man am Morgen das Zimmer des Kindes betritt und nicht weiß, ob man ein freundliches „Guten Morgen!“ oder doch nur ein gebrummtes „Raus!“ zu hören bekommt.
Oder das Gefühl, dass nur das eigene Kind verstummt, sobald es auf andere Menschen trifft, die es freundlich ansprechen. Verschwindet dieser andere Erwachsene aus seinem Blickfeld, plaudert es wieder los, als würde es nichts lieber tun.
Oder wenn sich ein Kind wie aus dem Nichts weigert, beim Fußballtraining zu bleiben, obwohl es noch zwei Tage davor freudestrahlend dabei war. Jetzt klammert es sich nur noch weinend an das Bein des Elternteils, ohne dass jemand eine Erklärung für diese Veränderung hat.

Jetzt aber mal ehrlich!
Ich möchte mit meinem heutigen Beitrag einen kleinen Aufruf an uns Eltern machen:
Geben wir es doch zu: Das Eltern-Sein ist nicht immer einfach! Es gibt schwierige Zeiten, in denen wir völlig ratlos am Abend auf der Couch sitzen und uns fragen, wie das heute ein solch katastrophaler Tag werden konnte. Das bedeutet nicht, dass wir schlechte Eltern sind. Vielmehr zeigt das doch, dass wir, aber auch unsere Kinder, auch nur Menschen sind.
Anstatt dass wir gegenseitig versuchen, uns als Eltern zu übertrumpfen und uns damit noch mehr unter Druck setzen, lasst uns doch ehrlich zueinander sein, und uns dadurch gegenseitig unterstützen, indem wir voneinander auch aus schlechteren Zeiten lernen. Das hilft gegen das Gefühl der Einsamkeit, das Gefühl, die Einzige zu sein, die die nicht alles im Griff hat. Gleichzeitig hilft uns das Gemeinschaftsgefühl, für den nächsten Tag wieder Kraft zu tanken und uns wieder dieser spannenden und herausfordernden Tätigkeit zu widmen.

Geht nicht – gibt’s nicht

In meinem letzten Kirchenbeitragstext vor der Sommerpause beschäftigen wir uns mit „Grenzerfahrungen“….

Hier geht es zum ganzen Beitrag!

 

Bitte Lächeln! Aber nur für uns!

Die Initiative „Schau hin! Was dein Kind mit Medien macht“ hat die Blogparade „Kinderfotos im Netz“ ins Leben gerufen und damit – wieder einmal – ein sehr wichtiges Thema in unserer heutigen mediengeprägten Gesellschaft ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt.

Unterschiedliche Ansichten
Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich in dem Beitrag „Nackte Tatsachen“ dieses Thema besprochen. Die Reaktionen auf meine Ansicht, allgemein mit Bildern von Kindern sensibel umzugehen und bei Nacktbildern noch einmal umsichtiger zu sein, waren sehr unterschiedlich und nicht immer bin ich dabei auf Verständnis gestoßen. Nicht alle Erwachsenen teilen die Ansicht, dass auch Kinder ein Recht auf Privatsphäre haben.

Kinderfotos auf unserem Blog
Natürlich habe ich mir, als ich meinen Blog gestartet habe, hinsichtlich der bildlichen Darstellung viele Gedanken gemacht. Zeige ich unsere Kinder? Nehme ich sie als Motiv zur Veranschaulichung des Textes? Ich habe mich bewusst und sehr schnell dagegen entschieden, die Gesichter unserer Kinder zu zeigen. Manchmal sieht man sie von hinten oder einzelne, zum Thema passende Körperausschnitte.

Erziehungsaufgabe Grenzen
Als Eltern ist es uns von Geburt des Kindes an ein wichtiges Anliegen, ihm beizubringen, für sich einzustehen und seinen Körper zu schützen, seine eigenen Grenzen zu wahren und „Nein“ zu sagen. Gleichzeitig ist aber zu beobachten, dass viele Eltern diese Grenzen selber nicht respektieren. Da werden bereits aus dem Kreißsaal Fotos verknautschter Babies an Familie, reale, aber auch virtuelle Freunde verschickt. Das ist heutzutage schnell mit einem Klick erledigt.
Früher musste das Foto noch im Geschäft entwickelt, vervielfältigt und dann noch mit der Post verschickt werden. Da blieb viel Zeit, sich zu überlegen, ob das Motiv dem Kind gerecht wird und passend ist. Dennoch wurde auch damals nicht immer sensibel mit diesen Dingen umgegangen. Denken wir nur an die vielen Stiegenhäuser oder Wohnungseingänge, die tapeziert waren mit manchmal mehr oder weniger passenden und auch peinlichen Kinderfotos.

Vorbildfunktion
Damit wir uns recht verstehen: Auch ich mache begeistert Bilder unserer Kinder und bin froh um die Kamerafunktion des Smartphones, da wir bei den Ausflügen meistens den Fotoapparat zu Hause liegen lassen. Doch die Frage bleibt dann, was mit diesen Bildern passiert.
Noch kniffliger wird die Sache bei den Jugendlichen: Viele von ihnen posten gerne die unterschiedlichsten Bilder von sich und geben sie damit einer virtuellen Welt frei, in der sie die wenigsten Menschen tatsächlich kennen. Sie haben keinerlei Kontrolle mehr darüber, was mit den Bildern passiert und nur zu oft hören wir in den Medien oder auch in privaten Kreisen, wie die Bilder in Folge unter anderem für Mobbing missbraucht werden.

Aufruf!
Es geht mir bei diesem Thema nicht um die Verunglimpfung der sozialen Medien oder des Internets. Für mich stehen vielmehr das Zurückbesinnen und die Sensibilisierung im Vordergrund.
Lasst uns als Erwachsene sensibel sein hinsichtlich der Privatsphäre unserer Kinder und diese genauso schützen, wie wir das mit unserer eigenen machen. In manchen Situationen vielleicht sogar noch etwas mehr, denn Kinder können noch nicht selber entscheiden. Wenn wir hier aufmerksam sind und die Gründe dafür immer wieder mit unseren Kindern besprechen, lernen sie, zukünftig selber achtsam zu sein. Schließlich ist und bleibt: Das Internet vergisst nicht!

Nicht allein, sondern getrennt-erziehend

Vor einiger Zeit habe ich darüber geschrieben, welche Herausforderung es für getrennt lebende Eltern ist, weiterhin für ihre Kinder da zu sein – die Schwierigkeit, seine Emotionen auf die Seite zu schieben und primär das Kind ins Zentrum zu rücken.

Getrennt, aber nicht allein
Mir hat der Kommentar und vor allem auch die Begrifflichkeit der Löwenmama von kleinstadtloewen.blog sehr gut gefallen. Sie geht weg von „alleinerziehend“ hin zu „getrennt erziehend“ und trifft damit mitten hinein in den zentralen Punkt, den „Scheidungseltern“ beachten sollten: Sie erziehen ihre Kinder zwar nicht mehr im gleichen Haushalt und dennoch erziehen sie nach wie vor BEIDE ihre Kinder.

Neue Eigen-Definition
Es gibt ja auch heute noch den Begriff des „Wochenendpapa“, der rein faktisch richtig, eigentlich jedoch negativ assoziiert ist. Das ist jener Papa, bei dem das Kind nur fernsehen darf, essen darf, worauf es Lust hat, und die gesamte Zeit keine Regeln und Grenzen kennt. Er kümmert sich nicht um Alltagsaufgaben und fragt auch nicht nach der Schule.

Fragt man aber bei den Vätern nach, dann merkt man einerseits, dass das nicht mehr zutrifft, und was viel wichtiger ist, dass sie das gar nicht wollen.

Beidseitige Beteiligung
Auch der getrenntlebende Elternteil möchte eigentlich im Rahmen seiner Möglichkeiten weiterhin auch Erziehungsaufgaben bei dem Kind übernehmen. Er möchte nicht nur der Spaßmacher sein, sondern wirklich am Leben teilhaben und das Kind auch wirklich durch sein Leben begleiten. Das heißt auch, mit ihm Regeln zu leben und Konflikte auszutragen.

Natürlich ist eine Konsequenz, dass die Eltern, auch wenn getrennt, irgendwie einen gemeinsamen Weg finden müssen, welche Art der Erziehung für sie gilt. Wir dürfen aber auch nicht unterschätzen, dass es für Kinder ein Geschenk sein kann, unterschiedliche Wege kennenzulernen, wie das Leben gestaltet werden kann… Wenn sie zumindest nicht völlig gegensätzlich sind.

Eltern bleiben
Die Trennung der Eltern ist für ein Kind nie leicht. Umso wichtiger ist es, dass beide Eltern auch als Eltern spürbar bleiben. Dies gibt dem Kind weiterhin Sicherheit im Leben und ermöglicht eine ehrliche und gute Beziehung zu Mutter und Vater. Als Eltern wiederum ist es trotz der Trennung als Paar eine Erleichterung, zu wissen, dass sich sowohl das Kind aber auch die Erwachsenen gegenseitig in der Erziehung aufeinander verlassen können.

Was? Wann? Wer? Wo? Wie?

Der Frühling ist eine tolle Jahreszeit. Nach dem Dunkeln und der Kälte des Winters singen am Morgen wieder die Vögel und die Sonne scheint. Und so, wie die Blumen aus dem Boden sprießen, so stapeln sich auch im Briefkasten die Anmeldungsaufforderungen für die Kinder.

Grübeln
Wir Eltern müssen sehr viele, für die Kinder zukunftsweisende Entscheidungen treffen. Dabei geht es nicht nur um die Basisentscheidungen, ob das Kind ab Herbst in die Spielgruppe oder in den Kindergarten gehen soll. Eine solche Entscheidung ist meist noch viel komplexer.

Ein kleines Beispiel:
Bei einem 3 1/2 –jährigen Kind steht für Herbst eben die beschriebene Frage an: Spielgruppe oder Kindergarten. Dann die große Frage: Welche außerhäusliche Unterbringung? Die im gleichen Dorf oder doch besser in der nächsten größeren Stadt; ein englischer Kindergarten, einer mit Montessoripädagogik oder doch ein Waldkindergarten?
Für manche Eltern stellt sich noch ein weiterer Themenkomplex: Sollen die Kinder in den selben Kindergarten und sollen sie dort in die gleiche Gruppe? Oder ist es besser, sie zu trennen? Wie viele Tage in der Woche ist ein Besuch günstig? Braucht es eine Mittagsbetreuung?
Die Liste scheint geradezu unendlich zu sein.

Gefühle Endlosschleife
Als Eltern hat man das Gefühl, wenn eine Frage beantwortet ist, dann stellt sich gleich die nächste. Und diese Entscheidungen hören nicht auf. Sie gehen noch viele Jahre weiter.
Gleich vorweg: Die Chancen, die unsere Kinder in unserem Land im Bildungssystem haben, sind toll. Doch stellen sie die gesamte Familie einfach auch vor zahlreiche Entscheidungen. Und meistens sammeln sich diese im Frühjahr, sodass sich manchmal ein Gefühl der Überforderung einschleicht. Als Eltern verspürt man den Druck der Verantwortung, der auf einem lastet. Der Druck, ja den richtigen Weg für das Kind einzuschlagen.

Tief durchatmen!
Ich möchte heute für uns Eltern einen kurzen Moment des Durchatmens schaffen: Denn auch wenn es gut ist, wenn wir uns dieser Verantwortung bewusst sind, und die Entscheidungen wohl überlegt treffen, sollten wir eines nicht vergessen: Welchen Bildungsweg unsere Kinder auch immer einschlagen, die Familie und alles, was es hier bekommt und lernt, ist die wichtigste Basis, die wir schaffen können. Alles andere wird die Zeit zeigen!