Empfehlung: Warzenbuckels Fabelwesen

Corona-Zeit ist auch Lese- und Hörspielzeit!
Eine große Herausforderung der jetzigen Zeit ist unter anderem, sich selber und seine Kinder zu beschäftigen. Die Möglichkeiten in der heutigen Zeit sind glücklicherweise sehr vielfältig. Und in dieser großen Vielfalt darf ich euch heute etwas vorstellen: Das Hörspiel der Warzenbuckels Fabelwesen – eine Geschichte von Christoph F. Minnameier.
Diese wunderbar erzählte Geschichte für Kinder ab 5 Jahre könnt ihr unter dem angeführten Link kostenlos anhören. Dafür heißt es Christoph Minnameier ein großes Dankeschön auszusprechen, denn das Eintauchen in diese tolle Welt erlaubt es Eltern und ihren Kindern zumindest für diese Zeitspanne der aktuellen, nicht immer leichten Realität zu entschwinden.
Also: Taucht ein in diese Zauberwelt und lasst euch verführen! Viel Vergnügen und bleibt g!

„Geschenkte“ Zeit, die es zu nutzen gilt

Für viele Eltern schulpflichtiger Kinder ist „Home-Schooling“ seit einigen Wochen und wohl auch noch längere Zeit das zentrale Thema. Oft saugt es ganz viel Energie, sodass manchmal der Blick für etwas Wesentliches verloren geht: Beziehung und echte Begegnung zwischen Eltern und Kind!

Jede Herausforderung birgt auch eine Chance. Für Familien ist das in der aktuellen Phase „geschenkte“ Zeit. Zeit, die miteinander verbracht und durchlebt wird. Zeit, die alle Mitglieder auf Grund der Umstände in den guten und schlechten Phasen stark miteinander verwebt – dadurch aber auch die Chance bietet, sich wirklich mit dem Gegenüber auseinanderzusetzen, ohne ständig unter Druck zu stehen. Gemeinsam kann sich eine Familie wieder neu definieren.

Es kommt auch wieder eine Zeit ohne „Home-Schooling“. Die Kinder werden sich wahrscheinlich noch sehr lange an diese außergewöhnliche Phase erinnern. Umso wichtiger ist es nun, mit ihnen gemeinsam gute Erinnerungen zu schaffen. Diese bestehen nicht primär darin, dass alle Lernaufgaben perfekt gelöst wurden. Vielmehr geht es um das erlebte Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Für Kinder ist zentral, welchen Raum sie für ihre Fragen und Ängste bekommen und wie sie aufgefangen wurden.

Wenn wir es als Eltern schaffen, unsere Perspektive in Hinblick auf unsere Kinder wieder zu weiten und mehr als die zu bewältigenden Lernaufgaben zu sehen, eröffnet sich uns ein wunderbarer Beziehungs-Raum, den es zu füllen gilt, und der Familien darin stärkt, gemeinsam diese Krise zu bewältigen.

Kinder, Eltern und die liebe Schule

Heute darf ich euch einen weiteren Artikel vorstellen, den ich gemeinsam mit einer Kollegin für das Ehe- und Familienzentrum geschrieben habe.
Vielleicht hilft er, eine neue Perspektive in der aktuellen Situation zu gewinnen.

Hier geht es zum ganzen Artikel.
Ich würde mich über Rückmeldungen freuen!

Gerne könnt ihr mich natürlich auch kontaktieren, wenn ihr eigene Fragen in der aktuellen Situation habt. Dann können wir vielleicht eine gemeinsame Lösung finden.

Bleibt gesund!

 

 

Unsere neue Elternrolle in der Corona-Krise

Für die Homepage meines Arbeitgebers – dem Ehe- und Familienzentrum – habe ich einen Artikel zum obigen Thema verfasst.
Hier kommt ihr zum gesamten Artikel.

Ich würde mich freuen, wenn ihr mit uns auch eure Erfahrungen in dieser sehr speziellen Zeit teilt!

Bleibt geduldig und gesund!

Corona und Familienleben: Krise und Chance

Vor Kurzem hat das Forum Katholischer Erwachsenenbildung ein neues Format ins Leben gerufen: den elternweb2go-Talk. Dabei werden Interviews mit ExpertInnen zu den unterschiedlichsten Themen geführt.
So habe auch ich in der vergangenen Woche an einem solchen Gespräch zum Thema „Corona und Familienleben: Krise und Chance“ teilgenommen. Vielleicht findet ihr hier ja ein paar Anregungen in dieser für uns alle außergewöhnlichen und herausfordernden Zeit.
Hier könnt ihr euch den ganzen Talk ansehen!

Bleibt geduldig und gesund!

Die Chancen der Fastenzeit

Noch bevor der Coronavirus das für unsere Gesellschaft bestimmende Thema wurde, habe ich mich im Rahmen meiner Beitragsreihe für die Kirchenzeitung mit dem Thema der „Chancen der Fastenzeit“ in Familien auseinandergesetzt.
Auf den ersten Blick scheint dieses zwar aktuell in den Hintergrund zu treten. Doch scheint gerade dieser Aspekt, nämlich das Fasten von negativen Verhaltensweisen, in Zeiten, in denen Familien viel Zeit miteinander verbringen, umso zentraler.

Ich würde mich freuen, wenn ihr diesen Aspekt mit mir teilt. Hier kommt ihr zum gesamten Beitrag!

Bleibt gesund!

Schlaf, Kindlein, Schlaf…

Wie können wir unsere Kinder dabei bestmöglich unterstützen? Mein Online Seminar zu diesem Thema startet um 20.15 Uhr.

Seid ihr dabei? Hier gehtˋs zum kostenlosen Seminar: Schlaf, Kindlein, schlaf…

 

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Der Geist von Weihnachten

In der aktuellen Ausgabe der Kirchenzeitung habe ich mir einige Gedanken zur Adventszeit und Weihnachten gemacht. Gerne könnt ihr diese hier mit mir teilen.

Die ersten Schulschritte

Es ist schon ein paar Wochen her, dass wir uns mit dem Thema „Schule“ beschäftigt haben. Anlass war damals nicht nur der Schulstart für alle Kinder, sondern dass auch wir in unserer Familie nun in diesen neuen Lebensabschnitt mit einem unserer Kinder treten durften. Und es ist tatsächlich ein Abschnitt, der unsere Familie organisatorisch, aber auch emotional neu herausgefordert hat. Es gibt viele Themen, zwei davon möchte ich heute mit euch teilen:

Schulweg
Je nach Wohnort und Möglichkeiten ist in vielen Familien eine große Diskussion, wie die Kinder zur Schule kommen. Gehen sie zu Fuß oder werden sie mit dem Auto gebracht. Schaut man, dass sie sich mit anderen Kindern verabreden oder müssen sie allein gehen.
Wenn es die Möglichkeit gibt, dann finde ich es wichtig, dass die Kinder so bald als möglich allein zur Schule gehen. Für ihre Entwicklung ist das ein großer Vorteil und sie empfinden auch Stolz, wenn ihnen das von ihren Eltern zugetraut wird. Natürlich schaut man sich mit den Kindern den Weg an, bespricht Gefahrenquellen und ähnliches. Doch sobald wir merken, dass das Kind allein gehen kann, sollte ihm dies erlaubt werden.
Für unseren Sohn ist der Schulweg eine wichtige Erfahrung. Natürlich haben wir den Vorteil, dass der Weg eher gefahrlos ist und wir ihn mit gutem Gewissen gehen lassen können. Wir haben aber einfach auch gemerkt, wie wichtig für ihn und seine Entwicklung diese Selbstständigkeit ist.

Hausaufgaben
Für die Hausaufgaben muss sich jede Familie ihre eigenen Strukturen aufstellen: Wann wird die Hausaufgabe gemacht? Gleich nach dem Mittagessen oder nach einer langen oder kurzen Pause? Setzt man sich als Elternteil dazu oder muss das Kind allein am Tisch sitzen? Was machen die Geschwisterkinder, die vielleicht selber keine Hausaufgaben haben, in dieser Zeit?
Auch mein Sohn und wir mussten uns zunächst „eingrooven“. Das Finden der „perfekten“ Zeit dauerte eine Weile. Zudem haben wir beschlossen, bei der Hausaufgabe dabeizusitzen, was natürlich auch einiges an Zeit in Anspruch nimmt, in denen andere Dinge nicht erledigt werden können. Doch ist es uns wichtig, ihn dabei zu begleiten und zu unterstützen, natürlich auch ein wenig zu kontrollieren und zu schauen, was er schon kann. Für unsere Tochter gilt zu dieser Zeit, dass sie in ihrem Zimmer spielen kann, aber da, wo Hausaufgaben gemacht werden, Ruhe herrschen soll. Meistens setzt sie sich selber mit einem Stift und einem Blatt zu uns an den Tisch und zeichnet oder schreibt etwas.

Noch viele Herausforderungen mehr
Dies sind wie gesagt nur zwei von vielen Themen, die neu auf Familien zukommen, deren Kinder mit der Schule starten. Und es werden noch einige folgen.
Wie eigentlich in allen Bereichen des Lebens, zeigt sich auch hier, dass Geduld und Auseinandersetzung wichtig sind. So findet sich mit Sicherheit der richtige Weg, der nur immer wieder angepasst werden muss.

Ehrliche Antworten

Auch in der aktuellen Ausgabe der KirchenZeitung habe ich mich mit der Frage beschäftigt, wie wir mit Kindern gut und ehrlich über das Thema Tod sprechen können.
Den gesamten Beitrag könnt ihr gerne hier nachlesen.